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Dokumentation : Gastfrau - Zwischen Heim und Weh

Dokumentarisches Theaterstück zum Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik und der Türkei

Wichtige Fakten

Datum
17.11.2022
Themenbereiche
Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Deutsche / Europäische Geschichte, Rassismus / Neonazismus, Kunst / Performance

Details

Welchen Einfluss hat die Zuwanderungsgeschichte der Gastarbeiter*innen auf unser heutiges Zusammenleben? Wie möchten wir als Gesellschaft sein, wie möchten wir uns erinnern und vor allem, wie möchten wir uns begegnen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Katharsis Kollektiv in ihrem ersten Projekt zum Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik und der Türkei, welches sich am 30. Oktober 2021 zum 60. Mal jährte. Auf einer dokumentarischen Reise verarbeitete das Kollektiv Zeitdokumente, traf Zeitzeug*innen und führte Interviews mit Frauen der damaligen Aufnahmegesellschaft und den zugewanderten Frauen.

In „Gastfrau - Zwischen Heim und Weh“ werden ihre persönlichen und politischen Erfahrungen theatral dokumentiert und von Burçin Keskin (Gesang, Schauspiel), Sarah Plattner (Gesang, Schauspiel) und Miriam Meißner (Regie) als eine gemeinsame Geschichte erzählt - weil Migrationsgeschichte nicht einseitig betrachtet werden kann.

Am 17. November 2022 wurde das Theaterstück im KKT. Kölner Künstler:innen Theater als auch per YouTube-Livestream gezeigt. Neben dem Theaterstück gab es einen Vortrag von Sati Aslan Arikpinar und eine Podiumsdiskussion mit Burçin Keskin und Miriam Meißner (Katharsis Kollektiv), Bengü Kocatürk (DOMiD), Kutlu Yurtseven (Microphone Mafia / Initiative Keupstrasse) und anderen.
Der Abend fand auf deutscher Sprache mit türischer Überstzung statt und wurde gefördert von der Stadt Köln und der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW.

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