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Publikation : Herausforderung Griechenland annehmen!

Eine kleine Einstimmung auf hoffentlich große Aktionen.

Wichtige Fakten

Reihe
Online-Publ.
Autorin
Judith Dellheim,
Erschienen
Juni 2015
Bestellhinweis
Nur online verfügbar
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Details

Die in der EU und insbesondere die in Deutschland und Frankreich Herrschenden setzen die griechische Regierung systematisch unter Druck. Die dramatischen Konsequenzen für die Bevölkerung des Landes, für seine Zukunft und für die Europäische Union werden als Kollateralschäden hingenommen.

Im Zentrum der Auseinandersetzungen steht die Frage nach dem Umgang mit der Staatsverschuldung. In dieser  Woche wird die unter Schirmherrschaft des griechischen Parlaments gebildete Wahrheitskommission zu den Schulden ihren Bericht vorstellen. Das wird Anlass für soziale Bewegungen sein, um in Solidarität mit ihren griechischen Freundinnen und Freunden die Forderungen zum gerechten Umgang mit den Schulden zu bekräftigen. Es folgt eine Internationale Solidaritätswoche, die von den griechischen sozialen Bewegungen initiiert wurde. Diese konnten sich auf eine beim Weltsozialforum in Tunis erreichte Übereinkunft von Aktivistinnen und Aktivisten stützen. Die Aktionen sollten rückhaltlos und aktiv unterstützt werden. Allerdings dürfen ihre kurzfristigen Wirkungen nicht überschätzt werden. Und sie kommen spät, lange nach den punktuellen, meist symbolischen Solidaritätsaktionen vom Februar. Offensichtlich ist es schwer, konkrete Solidarität zu organisieren.

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