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Publikation : Linker Kandidat darf auf den Sieg hoffen

Gute Chancen für regierende FMLN bei Präsidentschaftswahl in El Salvador. Rechte Opposition ist zerstritten. Standpunkte 02/2014 von Torge Löding.

Wichtige Fakten

Reihe
Standpunkte
Autor
Torge Löding,
Erschienen
Januar 2014
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Eines hat die mächtige Rechte in El Salvador in den vergangenen Jahren bewiesen: Opposition liegt ihr nicht. Mit den Wahlen vor fünf Jahren war eher überraschend die bleierne Vorherrschaft der finanzstarken und gut organisierten rechten Oligarchie im Land zu Ende gegangen, nach Jahrzehnten der Militärdiktatur und einem Friedensschluss der Bürgerkriegsparteien im Jahr 1992, der schließlich in einer Präsidialdemokratie mündete. Seit 2009 steht Mauricio Funes, ein moderater Journalist, der früher einmal für CNN gearbeitet hat, an der Spitze der salvadorianischen Regierung, gestützt durch eine politische Partei, die unmittelbar aus der ehemals sozialistisch-marxistisch orientierten Befreiungsbewegung FMLN hervorgegangen ist.

Während die erste linksgerichtete Regierung in El Salvador eine ansehnliche Bilanz vorweisen kann und sich die FMLN Hoffnungen auf eine erneute Mehrheit für ihren Kandidaten bei den Präsidentschaftswahlen Anfang Februar machen kann, hat sich die Rechte in der Opposition so zerstritten, dass eine Rückkehr an die Macht eher unwahrscheinlich erscheint.

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