Zum Hauptinhalt springen

Publikation : Weg zur neuen Partei ist noch weit

In Südafrika strebt die Metallarbeitergewerkschaft NUMSA ein Bündnis mit Protestbewegungen gegen die Regierung an. Standpunkte 10/2014 von Melanie Müller.

Wichtige Fakten

Reihe
Standpunkte
Autorin
Melanie Müller,
Erschienen
Juni 2014
Bestellhinweis
Nur online verfügbar
Zugehörige Dateien

Details

Mitte der 1990er Jahre formierte sich in Südafrika Widerstand gegen die wirtschaftsliberalen Reformen der vom African National Congress, der South African Communist Party und dem Congress of South African Trade Unions (COSATU) getragenen Regierung. Damals entstanden neue soziale Bewegungen. Sie kämpfen seitdem für bessere Lebensbedingungen der armen und marginalisierten Bevölkerungsschichten, allerdings meist in deutlicher Abgrenzung oder sogar in Konfrontation zu den etablierten Gewerkschaften, die unter anderem im Dachverband COSATU zusammengeschlossen sind. Diese Situation führte zur Schwächung der kritischen und linken Stimmen in Südafrika. Doch nun gibt es Chancen auf eine Annäherung. Im Dezember 2013 ist die größte Mitgliedsgewerkschaft von COSATU, die National Union of Metalworkers of South African (NUMSA), auf Distanz zur regierenden Dreier-Allianz gegangen und hat den African National Congress (ANC) auch bei den Wahlen im Mai 2014 nicht mehr unterstützt.

Weiter im PDF.

Weitere Inhalte zum Thema

Protest, Organisierung und Macht im Iran

: Hintergrund 10.02.2026

Kurdische Traditionen des Widerstands könnten einer progressiven Opposition als Vorbild dienen

Growing Labour Environmentalism

: „Luxemburg“ Artikel 01/2026

Strategien der britischen Arbeiter*innen-Umweltbewegung in Deutschland nutzen

Ohne uns! Kosten und Risiken von «Kriegstüchtigkeit», 27 Mai 2026

: Diskussion/Vortrag

Aachen18:00 Uhr

Vortrag & Diskussion mit Andreas Buderus (Veranstaltungsreihe «Einwände!»)