Zum Hauptinhalt springen

Publikation : Syrien: Gemachtes „Sektierertum“

Herrschende nutzen Religiöse und ethnische Zugehörigkeiten zur Spaltung und Unterdrückung der Bevölkerung

Wichtige Fakten

Reihe
Standpunkte
Autor
Joseph Daher,
Erschienen
September 2015
Bestellhinweis
Nur online verfügbar

Details

„Sektierertum“ wird oft als Wiederaufleben von primitiven Impulsen oder eines uralten Hasses zwischen zwei gesellschaftlichen Gruppen beschrieben, wie etwa zwischen Schiiten und Sunniten im Irak, in Bahrain und im Libanon, zwischen Alawiten und Sunniten in Syrien oder zwischen Christen und Sunniten in Ägypten. Das heißt, Sektierertum im Nahen und Mittleren Osten wird in der Regel entweder als historisches Relikt, das der Modernisierung in den jeweiligen Ländern im Wege steht, oder als grundlegende Eigenschaft der Menschen in der arabischen Region gedeutet. Der folgende Text wendet sich entschieden gegen diese Auffassung und analysiert das Sektierertum am Beispiel Syrien – ganz im Gegenteil – als ein Produkt der Moderne.

Den ganzen Text im PDF.

Weitere Inhalte zum Thema

Antikolonialer Etikettenschwindel

: Analyse 22.04.2026

Wie Moskau den afrikanischen Antiimperialismus für seine Ziele instrumentalisiert.

Hunger als Waffe

: Publikation 03/2026

Koloniales Erbe und Widerstand in Westasien und Nordafrika

Geht der Westen wieder unter? Die Benjamin Lectures 2026, 23 Juni 2026 - 25 Juni 2026

: Diskussion/Vortrag

Berlin

Walter-Benjamin-Lectures von Dipesh Chakrabarty