10. November 2020 Diskussion/Vortrag USA: Nach der Wahl – vor dem Bürgerkrieg?

Wahlanaylse und Entwicklungen nach der Wahl

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Veranstaltungsort

ONLINE

Zeit

10.11.2020, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Parteien / Wahlanalysen, Amerika, Nordamerika

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USA: Nach der Wahl – vor dem Bürgerkrieg?

Unter Präsident Donald Trump sind die Vereinigten Staaten ideologisch so gespalten, wie vielleicht zuletzt am Vorabend des Bürgerkriegs unter James Buchanan. Dessen ostentative Unterstützung der Sklaverei und ihrer Ausweitung auf die neuen Bündnisstaaten vertiefte nicht nur die Gräben zwischen dem industrialisierten Norden und dem Süden, dessen landwirtschaftliche Produktion von Sklavenarbeit zehrte. Buchanans Beharrlichkeit auf die Souveränität der Bündnisstaaten in der Frage ob der Legalität der Sklaverei, spaltete auch die Demokratische Partei.

Ebenso wie Buchanan, ist Trump eine präsidiale Anomalie, die nicht vorzugeben mag das Land zu einen, sondern deren offensive Unversöhnlichkeit die Spaltung des Landes vorantreibt. Trump allerdings strebt die Wiederwahl an und ihm bleibt als entzauberten faschistoiden Pöbler, der in Mitten von Pandemie, Wirtschaftskrise und Protesten gegen Polizeigewalt nicht punkten kann, nicht mehr als die Spaltung.

Dieser Kurs verunmöglicht es Trump auch die voraussichtliche Wahlniederlage rhetorisch einzuräumen. Gefragt, ob er eine Niederlage akzeptieren werde, antwortet dieser: „Ich werde es Ihnen sagen, wenn die Zeit gekommen ist“. Im schlechtesten Fall sitzen seine radikalen Anhänger seiner leeren Antagonismusrhetorik auf und werden tätlich. Je eindeutiger die Wahlniederlage Trumps, umso mehr Tote werden verhindert.

Am 10. November um 19:00 Uhr sprechen wir über digital mit Andreas Günter, dem Leiter des Auslandsbüros der Rosa Luxemburg Stiftung in New York über die Wahlergebnisse und Entwicklungen.


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Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung.

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