8. Mai 2020 Diskussion/Vortrag Ausnahme&Zustand #3

Mit Martina Renner und Mario Candeias

Information

Veranstaltungsort

Livestream

Zeit

08.05.2020, 16:00 - 17:13 Uhr

Themenbereiche

Neonazismus / Rassismus, Demokratischer Sozialismus, Gesellschaftstheorie, Partizipation / Bürgerrechte, Wirtschafts- / Sozialpolitik, Online/Livestream, Digitalisierung und Demokratie

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Ausnahme&Zustand #3
  • Nach dem 8. Mai 1945 begann die Entnazifizierung Deutschlands, es ist ein unvollendetes Projekt, wie in den letzten Jahren immer deutlicher wird. Der völkische Terror ist mit dem NSU, Halle, Hanau und vielen weiteren Chiffren markiert, wie reagiert die extreme Rechte auf die aktuelle Krise? Wie reagiert die rechte Prepperszene, die Waffen, Munition gehortet hat und Todeslisten für den «Tag X» anfertigte? Welchen Effekt hat die Corona-Krise bei der Popularisierung von rechten Verschwörungstheorien? Welche Gefahren gehen von diesen Ideen und Zusammenhängen aus? Was bedeutet das für antifaschistische Politik heute?

    Mit Martina Renner, stellvertretende Vorsitzende DIE LINKE und
    Sprecherin für antifaschistische Politik der LINKEN im Bundestag
  • Eine gravierende Krise trifft die Gesellschaften weltweit. Die Pandemie trifft als «Krisenbeschleuniger» auf eine fragile Weltwirtschaft, es droht eine tiefe Rezession. In der Europäischen Union drohen Staatspleiten und die weltweiten Lieferketten sind vielerorts zusammengebrochen. Es wird deutlich, dass neoliberale Dogmen nicht krisenfest sind. Die politische Linke steht vor großen Herausforderungen. Das Institut für Gesellschaftsanalyse hat einen Diskussionsbeitrag entwickelt, in dem es die Kräfteverhältnisse betrachtet und «Gelegenheitsfenster» für eine linke Einstiegsprojekte und strategische Bündnisse beleuchtet.

    Mit Mario Candeias, Direktor des Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Zu unserer Videopodcastreihe «Ausnahme&Zustand»

Wie eine «Naturkatastrophe in Zeitlupe» bewegt sich das Corona-Virus um den Globus. Die dramatischen Auswirkungen auf das Leben und Überleben der Menschen ist weltweit greifbar, es wirkt sich auch auf die Demokratie, die Wirtschaft und das Zusammenleben immens aus. Sicher ist, dass die erwartete globale Rezession und der Abbau von demokratischen Rechten großen Einfluss auf uns alle haben wird.
Welche Analysen und Perspektiven sind für die nächsten Jahre für die Linke bedeutsam?  Wie wird die Krise die Bedingungen des Zusammenlebens verändern? Dies wollen wir in einem wöchentlichen, interaktiven Format mit Gesprächspartner*innen aus Politik, Wissenschaft und sozialen Bewegungen besprechen. Und mit euch.

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Kontakt

Henning Obens

Referent für Digitale Kommunikation / Stellv. Leiter Pol. Kommunikation, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 177