8. Mai 2019 Film «PUSH - Für das Grundrecht auf Wohnen»

Einladung zur Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema «Recht auf Wohnen»

Information

Veranstaltungsort

Kino Babylon (Kreuzberg)
Dresdener Str. 126
10999 Berlin

Zeit

08.05.2019, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Soziale Bewegungen / Organisierung, Commons / Soziale Infrastruktur, Partizipation / Bürgerrechte, Stadt / Kommune / Region, Wohnen

Zugeordnete Dateien

Wohnen ist ein Menschenrecht, es ist eine Voraussetzung für ein gutes und sicheres Leben. Doch in vielen Städten weltweit ist Wohnraum kaum noch bezahlbar und das Leben im urbanen Raum wird zunehmend schwieriger. Warum können wir es uns nicht mehr leisten in Städten zu leben in denen wir arbeiten? Wer sind die Akteure und warum gerät das Recht auf Wohnen in Städten so in Gefahr? Diese Fragen geht der schwedische Regisseur Fredrik Gerrten in seinem neuen Dokumentarfilm «PUSH – FÜR DAS GRUNDRECHT AUF WOHNEN» nach. Wir laden Sie/Euch herzlich zu einer öffentlichen Preview des Films mit anschließender Podiumsdiskussion am 8. Mai 2019 um 19 Uhr ins Babylon Kreuzberg ein.

In Städten auf der ganzen Welt schießen die Immobilienpreise in die Höhe. Für das Einkommen der Menschen gilt das nicht. PUSH beleuchtet eine neue Sorte anonymer Vermieter*innen, zunehmend unbewohnbar werdende Städte und eine sich zuspitzende Krise, die uns alle betrifft. Hier geht es nicht um Gentrifizierung: Wir haben es mit einem ganz anderen «Monster» zu tun. Der Film begleitet Leilani Farha, UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen. Sie reist um die Welt und versucht zu verstehen, wer aus der Stadt gedrängt wird und warum. «Ich glaube, es gibt einen großen Unterschied zwischen Wohnraum als Ware und Gold als Ware. Gold ist kein Menschenrecht. Wohnen schon», sagt Leilani.

Ausgehend von dem Film sollen die aufgeworfenen Fragen in der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren und auch in den Berliner Kontext gebracht werden. Weshalb sind Initiativen wie Deutsche Wohnen & Co enteignen wichtig, wie kann man verhindern, dass die derzeitigen Entwicklungen des Berliner Wohnungsmarktes keine New Yorker Ausmaße annehmen? Wer kann sich das Leben in den Städten dann überhaupt noch leisten? An der Diskussion werden die UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, Leilani Farha, der Regisseur Fredrik Gerrten, die Sprecherin für Stadtentwicklung, Tourismus, Smart City aus dem Berliner Abgeordneten Haus Katalin Gennburg (Die Linke) und Dr. Ulrike Hamann, Soziologin an der HU Berlin und Aktivistin bei Kotti & Co., teilnehmen. Moderiert wird die Diskussion von der Journalistin Malene Gürgen (taz).

Der Eintritt ist frei, doch frühes Kommen lohnt sich aufgrund der begrenzten Platzanzahl (ca.150 Sitzplätze). Der Film wird auf Englisch mit deutschen Untertiteln gezeigt, die Podiumsdiskussion wird auf Deutsch und Englisch simultan übersetzt. Die Filmvorführung wird gemeinsam mit PUSH – Der Film und Mindjazz Pictures veranstaltet.

Der Film «PUSH – Für das Grundrecht auf Wohnen» (Dokumentarfilm, 2019, 92min.) wird seine Premiere am 10. Mai 2019 während des DOK.fest München feiern und ab dem 6. Juni 2019 in den deutschen Kinos anlaufen.

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Kontakt

Katja Voigt

Projektmanagerin für Nordamerika, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 (0)30 44310-489