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25. August 2022: Diskussion/Vortrag : Intersektionalität

Möglichkeiten und Grenzen

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Centro Sociale
Sternstraße 2
20357 Hamburg

Zeit
25.08.2022, 19:00 - 21:00 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte, Arbeit / Gewerkschaften, Geschlechterverhältnisse, Neonazismus / Rassismus, Soziale Bewegungen / Organisierung, Gesellschaftstheorie, Kapitalismusanalyse, Wirtschafts- / Sozialpolitik, Europa der Vielen, Feminismus
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

Intersektionalität erhielt ab Ende der 1980er Jahre in den USA Eingang in die Sozialwissenschaften. Der Siegeszug der Intersektionalitätstheorie umfasst seit einigen Jahren auch in Deutschland weite Teile der Geschlechter- und Rassismusforschung, sowie der Politischen Bildungsarbeit zu Feminismus und Antirassismus. Die Theorie möchte auf das Ineinanderwirken unterschiedlicher Unterdrückungsformen aufmerksam machen. Selbst der aktuelle Bundeskanzler bejaht mittlerweile die Frage, ob er intersektionaler Feminist sei. Aus marxistischer Perspektive stellt sich die Frage nach dem gesellschaftlichen Potenzial dieses Konzeptes. Denn oft geht die Erklärung für die Notwendigkeit von Intersektionalität nicht über die bloße Feststellung hinaus, dass Kategorien wie Geschlecht, Herkunft oder Alter irgendwie miteinander verbunden wären und sich gegenseitig bedingen. Innerhalb dieses Konzeptes wird meist aus Klasse ein Diskriminierungsmerkmal unter vielen und Kategorien wie Geschlecht und 'Rasse' zu Vorurteilen, die wir durch genügend Weiterbildungsangebote verlernen können. Eleonora Roldán Mendívil, formuliert anhand einer marxistischen Analyse eine Kritik an den aktuellen Intersektionalitätsdebatten und diskutiert dabei sowohl die Frage des Scheitern der Linken in Deutschland, als auch Perspektiven ihres Aufbaus.

Mit Eleonora Roldán Mendívil, sie ist Politikwissenschaftlerin, Autorin und Politische Bildnerin mit den Schwerpunkten Marxistische Gesellschaftskritik, (Anti-)Rassismus, Geschlechterverhältnisse und historische Bildung zum 19. und 20. Jahrhundert. Aktuell doziert sie an der Universität Klagenfurt und der Privatuniversität Witten-Herdecke (Sommersemester 2022). Sie promoviert an der Universität Kassel zum Verhältnis von Ausbeutung und Unterdrückung aus marxistischer Perspektive. Ihre letzten Publikationen umfassen folgende Artikel:
▸„Rassismus, Identität und Marxismus. Eine Intervention in die deutschsprachige Debatte“
▸„Materialistischer Antirassismus - zurück zu den Wurzeln“


 

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.


▸Bei dieser Veranstaltung gilt Maskenpflicht

Aktuelles zu den Hygiene-Verordnungen unter https://www.hamburg.de/verordnung/

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705

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