Zum Hauptinhalt springen

5. November 2018: Diskussion/Vortrag : 1938 – 2018

80 Jahre Novemberpogrome oder: Die Zukunft der Vergangenheit

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Salon
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Zeit
05.11.2018, 17:00 - 18:30 Uhr
Themenbereiche
Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Neonazismus / Rassismus
Zugeordnete Dateien

Beschreibung

1938 – 2018
Von Nazis in Brand gesetzte Synagoge von Siegen, 9. November 1938 Wikimedia Commons (gemeinfrei)

Mit den Novemberpogromen, die auf den Anschluss Österreich und die Sudetenkrise folgten, beschritten die Nazis in aller Öffentlichkeit den Übergang von der Diskriminierung zur systematischen Verfolgung der deutschen Juden. Von nun an war unumstößlich klar: Für die Juden in Deutschland geht es ums nackte Überleben. Auf dieser Veranstaltung wollen wir den historischen Kontext der «Reichskristallnacht» rekonstruieren: Wie wurde dieser Schritt vorbereitet, und wie fügte sich das organisierte Pogrom in die Ereignisse des Jahres 1938? Im zweiten Teil der Diskussion wird es dann um aktuelle Parallelen und den Inhalt historischer Verantwortung gehen – von Chemnitz und AfD über die Flüchtlingsfrage bis zu den aktuellen Aufgaben der Erinnerungspolitik.

Gäste:

  • Frank Mecklenburg (Leo Baeck Institute, New York)
  • Petra Pau (MdB, Die Linke)
  • Sandra Wachtel (KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
  • Moderation: Albert Scharenberg (Rosa-Luxemburg-Stiftung)

Standort

Kontakt

Dr. Albert Scharenberg

Referent für Publikationen und Redakteur für internationale Politik, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310143

Ähnliche Veranstaltungen

„Das Deutsche Volk“ , 19 Februar 2026

: Film

Celle19:00 Uhr

Film zum rassistischen Attentat von Hanau 2020

Kritik des Faschismus, 13 März 2026 - 14 März 2026

: Seminar

Potsdam

Wochenendseminar mit Moritz Zeiler

„Die Moorsoldaten“, 19 März 2026

: Lesung/Gespräch

Papenburg19:00 Uhr

Vortrag und Lesung zu Wolfgang Langhoff (1901-1966)