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16. April 2019: Diskussion/Vortrag : «Kampf um Rojava, Kampf um die Türkei»

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Centro Sociale
Sternstraße 2
20357 Hamburg

Zeit
16.04.2019, 19:30 - 21:30 Uhr
Themenbereiche
Geschlechterverhältnisse, Soziale Bewegungen / Organisierung, Krieg / Frieden, Stadt / Kommune / Region, Türkei, Westasien im Fokus, Feminismus

Beschreibung

«Kampf um Rojava, Kampf um die Türkei»
Mark Mühlhaus / attenzione

Im Rahmen der Speakerstour zur Publikation: „Kampf um Rojava, Kampf um die Türkei“ sprechen Autor_innen und Gäste über Zusammenhänge, die in der öffentlichen Debatte eher unterbelichtet bleiben. Es werden die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Türkei analysiert, mit besonderem Fokus auf die Frauenbewegung. Ausgehend von der zentralen Bedeutung der „Kurdenfrage“ soll die Perspektive auf die andere Seite der nationalstaatlichen Grenze der Türkei gerichtet werden: nach Rojava. Hier wird zum einen danach gefragt, ob Rojava eine Alternative zum Nationalstaat darstellt. Zum anderen werden die Folgen des Afrin-Krieges sowohl für Rojava als auch für die Türkei selbst betrachtet.

Dabei sollen ebenfalls die geschichtlichen Kontinuitäten der „Kurdenfrage“ debattiert werden. Der türkische Staat negiert seit seiner Gründung 1923 die Existenz der kurdischen Bevölkerung in der Türkei und im Nahen Osten. Und selbst heute zielt die türkische Innen- und Außenpolitik darauf ab, die Kurd_innen weder in der Türkei noch in der Region über politische Macht verfügen zu lassen. Der Krieg in den kurdischen Gebieten der Türkei und die Angriffe der Türkei auf die syrisch-kurdische Autonomieregion Rojava sind Facetten der türkischen Politik, die zum Ziel hat, die Kurd_innen in der gesamten Region zurückzudrängen.

Mit

  • Mahir Tokatlı, Politikwissenschaftler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn;
  • Anja Flach, Ethnologin, Mitglied des Frauenrates Rojbîn Hamburg,  u.a. Herausgeberin von Revolution in Rojava. Frauenbewegung und Kommunalismus zwischen Krieg und Embargo;
  • Ismail Küpeli , Politikwissenschaftler und Historiker

 

In Kooperation mit dem Ausschuss Bleiberecht der GEW Hamburg


Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

 

Das Buch „Kampf um Rojava, Kampf um die Türkei“ erscheint dieser Tage bei Edition Assemblage.

Weitere Veranstaltungen der bundesweiten Speakerstour vom 14. März bis 17. April.

Standort

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