13. Februar 2019 Diskussion/Vortrag Brasilien: Bolsonaro und die Landlosenbewegung MST

Was bedeutet die Politik der Bolsonaro-Regierung für soziale Bewegungen wie die MST?

Information

Veranstaltungsort

FDCL e.V.
Veranstaltungsraum im FDCL / Mehringhof, 3. Aufgang, 5.Stock
Gneisenaustr. 2a
10961 Berlin

Zeit

13.02.2019, 18:30 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Soziale Bewegungen / Organisierung, Brasilien / Cono Sur

Zugeordnete Dateien

Seit dem Amtsantritt von Jair Bolsonaro Anfang Januar steigt der Druck auf soziale Bewegungen wie die Landlosenbewegung (MST). Auf struktureller Ebene bedeutet die neoliberale Politik der Bolsonaro-Regierung eine Ausweitung des Agrobusiness, Vertreibung von Indigenen, die Privatisierung der Altersvorsorge und damit insgesamt eine Verschärfung von sozialen Konflikten.

Gleichzeitig erleichtert Bolsonaro per Dekret den Zugang zu Waffen und kündigt an, gegen soziale Bewegungen vorzugehen, die er als „terroristisch“ bezeichnet. Dies lässt eine Zunahme sowohl von staatlicher Repression als auch von gewalttätigen Übergriffen befürchten.

Wie geht die MST mit dieser Situation um?
Wie könnte sinnvolle Solidaritätsarbeit aussehen?
Wir haben die Möglichkeit, diese und andere Fragen mit Elizabet Cerqueira zu diskutieren. Sie ist Aktivistin der Landlosenbewegung (MST) im Bundesstaat Goiás.

Die Veranstaltung ist auf Portugiesisch, mit Konsekutivübersetzung auf Deutsch.

Standort

Kontakt

Birte Keller

Leiterin Referat Amerika und Vereinte Nationen, Referentin für Brasilien und Cono Sur, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310 440