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Dokumentation : „Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.“

Erich Fried zum 90. Geburtstag. Ein Veranstaltungsbericht von Schattenblick.

Wichtige Fakten

Datum
05.05.2011
Veranstalter
Uta Tackenberg,
Themenbereiche
Geschichte, Kultur / Medien, Parteien- / Bewegungsgeschichte

Details

Ausführlicher Veranstaltungsbericht auf „Schattenblick“

Musik mit Barbara Thalheim, anschließend Film und Diskussion

Erich Fried 90! Versuch der Erinnerung an ein Leben und eine Dichtung des poetischen wie politischen Engagements – in der Überzeugung seiner Dauer, aber auch im Wissen um die Vergeblichkeit der Poesie; selbstermutigend in der Behauptung seiner Zeitgenossenschaft noch heute, aber auch im Bewusstsein der Einsamkeit der Texte.

Ein Werk, an der Welt verzweifelnd, aber auch im Glück des Lebens aufgehend, immer auf dem Weg, das Unmögliche zusammmendenken zu müssen – und dabei selbst lernen zu können. Nachdenken also über eine Dichtung im Widerstand – im Eingedenken und der Selbstaufforderung, in eigener Stimme gegen das Vergessen anzusprechen!

Eine Spurensuche.

Programm:

Beginn 18:00

  • Die Liedermacherin Barbara Thalheim, hat zu diesem Anlass Texte von Erich Fried vertont. Sie wird dabei von dem französischen Akkordeonisten Jean Pacalet begleitet (ca. 30 Minuten)
  • Dokumentarfilm „Die ganze Welt soll bleiben. Erich Fried. Ein Porträt“ / Regie Roland Steiner (30 Minuten)
  • Begrüßung durch Thomas Flierl, Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Frank Hörnigk: Plädoyer für engagierte Kunst
  • Gerrit-Jan Berendse: Referat zu Frieds Lyrik „Vom Aushalten der Extreme“ auf Grund des gleichnamigen Buchs, welches kürzlich erschienen ist
  • Podiumsdiskussion mit Thomas Flierl, Frank Hörnigk und Gerrit-Jan Berendse

 Eintritt frei

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