Publikation Wirtschafts- / Sozialpolitik - Stadt / Kommune / Region - Commons / Soziale Infrastruktur - Wohnen Der Konflikt mit der Vonovia spitzt sich zu

Ist das Geschäftsmodell des Immobilienkonzerns mit der Sozialpflichtigkeit des Eigentums vereinbar?

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Autor

Knut Unger,

Erschienen

Februar 2019

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#Mietenwahnsinn-Demo im April 2018 in Berlin: Zehntausende protestierten gegen die Geschäftsmodelle von Vonovia und anderen Immobilienkonzernen. CC BY-NC 2.0, Foto: ekvidi/flickr

Die im DAX notierte Vonovia S.E., der größte deutsche Wohnungsvermieter, hat im Dezember 2018 begonnen, auf die Proteste von Mieter*innen zu reagieren und seine Mieterhöhungsstrategie an neue gesetzliche Rahmenbedingungen anzupassen. Doch damit ist der Konflikt zwischen den Renditemechanismen dieses finanzdominierten Wohnungskonzerns und den Mieter*innen noch lange nicht ausgestanden. Mittlerweile machen Täuschungsvorwürfe gegen die Firma Schlagzeilen. Ist das Geschäftsmodell der Vonovia noch mit der Sozialpflichtigkeit des Eigentums vereinbar? Und was, wenn nicht?
 

Knut Unger ist Sprecher des MieterInnenvereins Witten u. Umg. e. V. im Deutschen Mieterbund Nordrhein-Westfalen. Er ist seit vielen Jahren mit der Beratung und der Vertretung der Interessen von Mieter*innen großer Wohnungsunternehmen befasst. Zudem ist er Mitglied der Plattform Kritischer ImmobilienaktionärInnen.

Diese Publikation ist im Arbeitszusammenhang «RLS-Cities – Rebellisch, Links, Solidarisch» der Rosa-Luxemburg-Stiftung entstanden.