25. November 2017 Tagung/Konferenz Symposium 100 Jahre Roman Rubinstein

zum Thema „Formen des Widerstandes/ Bedeutung antifaschistischer Biographien“

Information

Veranstaltungsort

Rosa-Luxemburg-Stiftung
Salon
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin

Zeit

25.11.2017, 11:00 - 16:00 Uhr

Themenbereiche

Geschichte

Zugeordnete Dateien

Symposium 100 Jahre Roman Rubinstein
Roman Rubinstein

Schirmherrin: Dr. Gesine Lötzsch

Roman Rubinstein sagte in einem Interview von 1997, dass ein Leben dann gelebt wurde, wenn sich darin für etwas eingesetzt worden ist. Das Wichtigste sei, dass man am Ende in einen Spiegel gucken und sich erkennen könne. Der Widerstand gegen bestehende Verhältnisse hat unterschiedliche Formen und Anlässe. Der 100. Geburtstag des Widerstandskämpfers Roman Rubinstein ist für uns Anlass über Formen des Widerstandes zu sprechen und antifaschistische Biographien auf ihre Bedeutung für politisches Handeln heute hin zu befragen. Dazu veranstalten das Deutsche Mauthausen Komitee Ost gemeinsam mit der Rosa Luxemburg Stiftung am 25.November 2017 im Salon der Rosa Luxemburg Stifung ein Symposium zum Thema „Formen des Widerstandes/ Bedeutung antifaschistischer Biographien“.


Programm:

  • Begrüßung durch das Deutsche Mauthausen Komitee Ost und Mitglied des Deutschen Bundestages Dr. Gesine Lötzsch
  • Podium I: Erfahrungen und Motive; moderiert von Tobias Bank
  • Roman Rubinstein: Biografisches; Martin Michalik erzählt über seinen Großvater
  • Filmsequenz:
  • Von Peter Gingold zu Roman Rubinstein: Silvia Gingold liest aus „Paris – Boulevard St. Martin No.11“
  • Kampf- und Zeitgenosse Erhard Stenzel; Erhard Stenzel und Heide Gauert berichten von ihrem gemeinsamen Film: „Sie nannten mich Benjamin – Erhard Stenzel“
  • ca. 13 Uhr Mittagspause
  • Podium II: Wie erinnern wir heute?; moderiert von Tobias Bank
  • Podiumsdiskussion mit Silvia Gingold, Anna Hackl, Anika Taschke, Martin Michalik und Hans Erxleben
  • Anschließend Publikumsfragen/ Pinnwand

Personen:

  • Roman Rubinstein
    am 8.8.1917 in Berlin geboren. 1932 Eintritt in den KJVD, 1934 nach Paris geflohen. 1935 Mitbegründer der FDJ, 1936 Unterstützung des Saarkampfes und Teilnahme an den Kämpfen der Interbrigadisten. 1940 Illegalität in Paris und Aubau der Travaille Allememand, des deutschen Armes der Résistance. 1943-1945 war er in Gefangenschaft im KZ-Mauthausen und wurde anschließend nach Frankreich repatriiert.
  • Erhard Stenzel
    Wehrmachtsdeserteur und Widerstandskämpfer der Résistance. 2016 ausgezeichnet für sein Engagement mit der Medaille des Landes Brandenburg.
  • Anna Hackl
    Aktive Zeitzeugin der Mühlviertler Hasenjagd. Ihre Mutter versteckte erfolgreich zwei aus dem KZ Mauthausen geflohenen Rotarmisten.
  • Dr. Hans Erxleben
    2006-2016 Bezirksverordneter in Treptow-Köpenick für DIE LINKE. Seit 2017 Träger der Bürgermedaille des Bezirks für sein Engagement für Geflüchtete und gegen Neonazis
  • Dr. Gesine Lötzsch
    Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende des Vereins Zivilcourage vereint e.V.
  • Silvia Gingold
    Tochter der kommunistischen Widerstandskämpfer Ettie und Peter Gingold. 1976 als Lehrerin mit Berufsverbot belegt. Heute ist sie politisch vielfältig aktiv.
  • Tobias Bank
    Kommunalpolitischer Referent für die Fraktion DIE LINKE. im Bundestag und Kreistagsabgeordneter in Brandenburg.
  • Heide Gauert
    Filmemacherin aus Falkensee
  • Martin Michalik
    Lehrer für Geschichte, Deutsch und Geografi e und Vorsitzender des Deutschen Mauthausen Komitees Ost e.V.
  • Anika Taschke
    Vorstandsmitglied des Deutschen Mauthausen Komitees Ost e.V. und Geschäft sführerin von Zivilcourage vereint e.V.

Standort

Kontakt

Dr. Cornelia Domaschke

Referentin für Zeitgeschichte und historisch-biographisches Lernen, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: (030) 44310-151