Dokumentation «Mit einem Worte, die Demokratie ist unentbehrlich.»

Dokumentation der internationalen Rosa Luxemburg-Konferenz: Neue Erkenntnisse über die vor 90 Jahren ermordete Sozialistin und ihre Bedeutung für die Linken der Gegenwart.

Information

Zeit

16.01.2009 - 17.01.2009

Veranstalter

Axel Krumrey,

Themenbereiche

Geschichte, Parteien- / Bewegungsgeschichte

Zugehörige Dateien

Die internationale Rosa Luxemburg-Konferenz fand 2009 im Januar statt, um besonders an den Tag der Ermordung von Rosa Luxemburg vor 90 Jahren zu erinnern. Neue wissenschaftliche Arbeiten über die konsequent radikal-demokratische Sozialistin in ihrer Zeit wurden ebenso wie Sichten auf ihre heutige Bedeutung vorgestellt. Die Linken der Gegenwart finden bei der Diskussion ihrer zentralen Probleme nach wie vor entscheidende Impulse bei Rosa Luxemburg. Ihre politischen und ökonomischen Überzeugungen finden in der heutigen Zeit, die durch Finanzkrisen, Börsenzusammenbrüche und wachsendes Misstrauen in die Politik geprägt ist, wieder besondere Aufmerksamkeit. Darüber wurde in der international besetzten Konferenz gesprochen und diskutiert. Diese Konferenz bildete den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung zum historischen Jahr 2009.

Eindrücke

Redebeiträge

Freitag, 16. Januar

Allgemeine einführende Beiträge:

Panel «Biografisches zu Rosa Luxemburg»:

Panel «Rosa Luxemburg und Demokratie»:

Samstag, 17. Januar

Panel «Rosa Luxemburg aus internationaler Perspektive»:

Panel «Rosa Luxemburg: Ökonomie und Politik»:

«Mit einem Worte, die Demokratie ist unentbehrlich.»

Internationale Rosa Luxemburg-Konferenz: Neue Erkenntnisse über die vor 90 Jahren ermordete Sozialistin und ihre Bedeutung für die Linken der Gegenwart.

Hier finden Sie Aufzeichnungen von der Podiumsdiskussion am Freitag abend, der szenischen Darstellung von Texten Rosa Luxemburgs durch Schüler*innen der Max-Planck- und der Robert-Jungk-Oberschule und Szenen aus dem Gripstheater-Stück »Rosa« am Samstag vormittag. Auch hier wiedergegeben wird das Gespräch zwischen den Schüler*innen und Schauspielern im Anschluss an die Aufführungen.

Rosa Luxemburg heute – Drei Perspektiven (Teil 1)

Dauer

14:31

Podiumsgespräch mit Annelies Laschitza, Ingeborg Kaiser, Sahra Wagenknecht und Alfred Eichhorn.

Internationalen Rosa Luxemburg Konferenz am 17.1.2009 «Mit einem Worte, die Demokratie ist unentbehrlich.»
Neue Erkenntnisse über die vor 90 Jahren ermordete Sozialistin und ihre Bedeutung für die Linken der Gegenwart. 

Rosa Luxemburg heute – Drei Perspektiven (Teil 2)

Dauer

18:57

Podiumsgespräch mit Annelies Laschitza, Ingeborg Kaiser, Sahra Wagenknecht und Alfred Eichhorn.

Internationalen Rosa Luxemburg Konferenz am 17.1.2009 «Mit einem Worte, die Demokratie ist unentbehrlich.»
Neue Erkenntnisse über die vor 90 Jahren ermordete Sozialistin und ihre Bedeutung für die Linken der Gegenwart. 

Szenische Lesung zu Rosa Luxemburg

Schüler und Schülerinnen der Max-Planck- und der Robert-Jungk-Oberschule rezipieren Rosa Luxemburg. Auszüge aus dem Kulturprogramm auf der Internationalen Rosa Luxemburg Konferenz am 17.1.2009 »Mit einem Worte, die Demokratie ist unentbehrlich.« Neue Erkenntnisse über die vor 90 Jahren ermordete Sozialistin und ihre Bedeutung für die Linken der Gegenwart.

Gespräch: «Rosa» Gripstheater Berlin

Dauer

07:18

Ein Gespräch im Anschluss an Szenen aus einem Stück über Rosa Luxemburg (Gripstheater-Ensemble). Die Szenen: Monolog von Kautsky (interpretiert) und Bebel (zitiert), in denen sie ihre Abneigung gegenüber der radikalen Haltung Rosas zum Ausdruck bringen. Kulturprogramm auf der Internationalen Rosa Luxemburg Konferenz am 17.1.2009 «Mit einem Worte, die Demokratie ist unentbehrlich.» Neue Erkenntnisse über die vor 90 Jahren ermordete Sozialistin und ihre Bedeutung für die Linken der Gegenwart.

Gespräch: «Rosa» Gripstheater Berlin (Teil 2)

Dauer

15:35

Ein Gespräch im Anschluss an Szenen aus einem Stück über Rosa Luxemburg (Gripstheater-Ensemble). Die Szenen: Monolog von Kautsky (interpretiert) und Bebel (zitiert), in denen sie ihre Abneigung gegenüber der radikalen Haltung Rosas zum Ausdruck bringen. Kulturprogramm auf der Internationalen Rosa Luxemburg Konferenz am 17.1.2009 «Mit einem Worte, die Demokratie ist unentbehrlich.» Neue Erkenntnisse über die vor 90 Jahren ermordete Sozialistin und ihre Bedeutung für die Linken der Gegenwart.

«Rosa» Gripstheater Berlin - Szene 1

Dauer

07:40

Schauspieler des Gripstheater-Ensembles spielen Szenen aus ihrem aktuellen Stück über Rosa Luxemburg. Die Szene: «Das Klagelied der Parteiführung» - eine Reaktion auf Rosas Rede auf dem Parteitag in Stuttgart 1889, in der sie die revisionistischen Positionen Bernsteins scharf angegriffen hatte. Es treten auf: Bruno Schönlank, August Bebel, Franz Mehring und Karl Kautsky. Kulturprogramm auf der Internationalen Rosa Luxemburg Konferenz am 17.1.2009 «Mit einem Worte, die Demokratie ist unentbehrlich.» Neue Erkenntnisse über die vor 90 Jahren ermordete Sozialistin und ihre Bedeutung für die Linken der Gegenwart.

«Rosa» Gripstheater Berlin - Szene 2+3

Dauer

05:31

Schauspieler des Gripstheater-Ensembles spielen Szenen aus ihrem aktuellen Stück über Rosa Luxemburg. Die Szenen: Monolog von Kautsky (interpretiert) und Bebel (zitiert), in denen sie ihre Abneigung gegenüber der radikalen Haltung Rosas zum Ausdruck bringen. Kulturprogramm auf der Internationalen Rosa Luxemburg Konferenz am 17.1.2009 «Mit einem Worte, die Demokratie ist unentbehrlich.» Neue Erkenntnisse über die vor 90 Jahren ermordete Sozialistin und ihre Bedeutung für die Linken der Gegenwart. 

Programm

Freitag, 16. Januar 2009

10.00 Uhr

Begrüßung

Herr Heinz Vietze
Vorsitzender des Vorstandes der Rosa-Luxemburg-Stiftung

10.15 Uhr

Begrüßung/ Referat
Rosa Luxemburgs Sozialismus-Konzept und die Bedeutung für das 21. Jahrhundert

Herr Narihiko Ito
Internationale Rosa-Luxemburg-Gesellschaft (IRLG), Japan

11.00 Uhr

Referat
Unabgegoltenes bei Rosa Luxemburg – nationale und internationale Diskussionen der Linken

Frau Evelin Wittich
Direktorin der Akademie für Politische Bildung der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS)

11.30 Uhr

Nachfragen und Diskussion

Moderation:
Herr Ottokar Luban (IRLG)

12.00 Uhr

Mittagsimbiss

13.00 Uhr

Referat
Die Zusammenarbeit Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs in der Revolutionszeit 1918/19

Frau Annelies Laschitza

13.30 Uhr

Referat
Rosa Luxemburg und die Analyse des gegenwärtigen Kapitalismus

Herr Michael Krätke
(Niederlande/ England)

14.00 Uhr

Nachfragen und Diskussion zu den Referaten
M. Krätke und A. Laschitza

Moderation:
Frau Evelin Wittich

14.30 Uhr

Kaffeepause

 

15.00 Uhr

Beginn der parallel laufenden Panels

Biographisches zu Rosa Luxemburg
Moderation: Herr Ottokar Luban

Rosa Luxemburg und Demokratie
Moderation: Frau Cornelia Domaschke (RLS)

Referat
Leo Jogiches und Rosa Luxemburg – Beeinflussung und Differenzen in der Zeit der Revolution 1918/19

Herr Feliks Tych (Polen)

Referat
Rosa Luxemburgs und Lenins Demokratiekonzepte

 

Herr Sergej Kretinin (Russland)

Referat
Ernst Meyer,Weggefährte Rosa Luxemburgs in der Weltkriegszeit und sein Kampf um ihr Erbe in der KPD

Herr Florian Wilde (Deutschland)

Referat
Die Demokratiekonzepte von Rosa Luxemburg und Mao Ze-Dong - Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Herr Wang Xuedong
(China)

Referat
Rosa Luxemburg und der „Kommissar“ der Bolschewiki Karl Radek

Herr Jean-Francois Fayet (Schweiz)

Referat
Rosa Luxemburg und die Demokratie

Frau Tanja Storløkken (Norwegen)

Referat
Der politische Hintergrund der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts

Herr Klaus Gietinger (Deutschland)

Referat
Paul Levi als Verteidiger des demokratischen  Sozialismus Rosa Luxemburgs

Herr Jörn Schütrumpf
(Deutschland)

17.00 Uhr

Auswertung der Panels und Diskussion

17.30 Uhr

Ende des ersten Konferenzteils
Abendessen

19.00 Uhr

Podiumsdiskussion

“Rosa Luxemburg heute – Drei Perspektiven”

Herr Alfred Eichhorn (Moderation)
Frau Annelies Laschitza
Frau Margarethe von Trotta
Frau Sahra Wagenknecht (MdEP)

20.30 Uhr

Kulturelles Abendprogramm

Vorführung des Filmes »Rosa Luxemburg«

(Regie Margarethe von Trotta)

Sonnabend, 17. Januar 2009

10.00 Uhr

Vortrag
Vorstellung von Umfrageergebnissen aus Peking

Frau Zhang Wenhong

10.30 Uhr

Schüler lesen Rosa Luxemburg

Darbietung des Grips-Theaters aus dem Stück »Rosa« von Franziska Steiof und Volker Ludwig

Gesprächsrunde mit Schülerinnen und Schülern

Moderation:
Volker Ludwig/ Winfried Tobias

Schauspielerinnen und Schauspieler des Grips-Theaters

Schülerinnen und Schüler der
Robert-Jungk-Oberschule und der Max-Planck-Oberschule

12.30 Uhr

Mittagsimbiss

13.30 Uhr

Beginn der parallel laufenden Panels

Rosa Luxemburg aus internationaler Perspektive
Moderation: Herr Waldislaw Hedeler

Rosa Luxemburg: Ökonomie und Politik
Moderation: Herr Klaus Gietinger

Referat
Rosa Luxemburg und die Probleme der Gründung der Kommunistischen Internationale

Herr Jakow Drabkin (Russland)

Referat
The concept of the political of Rosa Luxemburg

Herr Dogan Göcmen
(Türkei)

Referat
Rosa Luxemburgs Aktualität in Lateinamerika

Frau Isabel Loureiro (Brasilien)

Referat
An analysis of Luxemburg's economic theory and recent researches on Rosa Luxemburg

Frau He Ping (China)

Referat
Rosa Luxemburgs Gedanken über Nationalismus und die Tibetfrage

Frau Zhang Wenhong
(China)

Referat
Rosa Luxemburg's Letters as Texts of a new Vision of Revolu-tionary Democracy and Socialism

Herr Sobhanlal Datta Gupta (Indien)

15.30 Uhr

Schlussbemerkungen

Frau Evelin Wittich (RLS)
Herr Ottokar Luban (IRLG)

16.30 Uhr

Zusatzprogramm:

  1. Pressegespräche Referenten/ Narihiko Ito/ Amath Dansokho
  2. Besuch Grips-Theater (optional)

Sonntag, 18. Januar 2009

10.00 Uhr

optional
Thematische Stadtrundfahrt zum Wirken von Rosa Luxemburg und ihrer Zeitgenossen in Berlin

Pressestimmen