Nachricht | Erinnerungspolitik / Antifaschismus - Parteien- / Bewegungsgeschichte - GK Geschichte Willi Münzenberg und die neue Rote Hilfe in den 1970er Jahren

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Die Bundesrepublik Ende der 60er Jahre lag mehr als 20 Jahre vom Ende des Nationalsozialismus und mehr als Dreißig von der Weimarer Republik entfernt. Und doch kam es im Zusammenhang mit der
Studentenrevolte zu einer Reihe von überraschenden diskursiven Verknüpfungen.
Eine handelt von Willi Münzenberg und die Entstehung einer neuen rote hilfe in der Bundesrepublik.
Mit Münzenberg ist die Entstehung der kommunistischen Presse in Deutschland nach der gescheiterten Revolution 1918/19 untrennbar verbunden. Noch in Zusammenarbeit mit Lenin 1919 zum Sekretär der Kommunistischen Jugend-Internationale gewählt, gelang es ihm in der Weimarer
Republik einen Publikationskonzern mit einer Vielzahl von Presseorganen zu etablieren. Sie erreichten einen Millionenpublikum, wovon die bekannteste wohl die Arbeiter-Illustrierte Zeitung (AIZ) gewesen ist. Sie war Ende November 1924 gegründet worden, und stand in der Nachfolge der Zeitungen Sowjetrussland im Bild und Sichel und Hammer, die die Arbeit der aus Anlass einer Hungerkatastrophe in der Sowjetunion in Berlin gegründeten Internationalen Arbeiterhilfe (IAH) begleiteten.

Der komplette Artikel ist in Heft 3/2015 der Zeitschrift "Rote Hilfe" erschienen und als PDF zugänglich.