Reisend Lernen

Auf Rundgängen, Exkursionen und Besichtigungen neue Einblicke in gesellschaftliche und geschichtliche Zusammenhänge gewinnen. Mit Expert*innen und Aktivist*innen ins Gespräch kommen und vor Ort politische und soziale Entwicklungen kennenlernen.

Bildungsreisen mit der RLS: Politisch engagiert, gemeinnützig und offen.

Auf unseren Bildungsurlausreisen greifen wir aktuelle gesellschaftspolitische Themen auf, aber auch historische und erinnerungspolitische Fragen. So stehen u.a. europäische Aspekte der Flucht und Migration, der Krisenproteste in Südeuropa oder die sozialen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschafskrise im Mittelpunkt unserer Reisen. Am Beispiel der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen und des antifaschistischen Widerstands, werden Aspekte der europäischen Gedenkkulturen diskutiert und die Gegenwart rechtsradikaler und rassistischer Gesellschaftsentwicklung kritisch beleuchtet.

Als Veranstalter von Bildungsreisen sind die RLS und ihre Landesstiftungen keine kommerziellen Reiseveranstalter. Als gemeinnützige, eingetragene Vereine arbeiten die Landesstiftungen nicht gewinnorientiert. Faire Honorare für Referent*innen und möglichst transparente Kalkulationen gehören zu unserem Selbstverständnis. Im Mittelpunkt der Reisen stehen gesellschafts- und bildungspolitische Anliegen. Grundsätzlich sind alle Reisen offen für jede/n, unabhängig von Partei, Konfessions- oder Organisationszugehörigkeit.

Bildungsurlaub - Mein gutes Recht!

Die Bildungsreisen der Landesstiftungen sind in der Regel in einem oder mehreren Bundesländern als gesetzlicher Bildungsurlaub bzw. Bildungsfreistellung anerkannt. Die Teilnahme ohne Anspruch auf Bildungsurlaub ist ebenfalls möglich. Das Recht auf Bildungsurlaub ist in den meisten Bundesländern gesetzlich verankert (Ausnahme: Bayern und Sachsen). Bildungsurlaub dient der beruflichen wie der politischen Bildung. Der Inhalt muss nicht notwendig im Zusammenhang mit der ausgeübten beruflichen Tätigkeit stehen. Nach den Bildungsurlaubsgesetzen der Länder, haben alle Arbeitnehmer_innen einen Rechtsanspruch auf Bildungsurlaub, von fünf Tagen pro Jahr. Der Bildungsurlaub wird zusätzlich zum Jahresurlaub gewährt. Nur aus dringenden betrieblichen Gründen darf der Arbeitgeber einen Antrag auf Bildungsurlaub ablehnen. Der Arbeitgeber trägt dabei die Freistellung von der Arbeit und zahlt das Arbeitsentgelt fort. Die Kursgebühren sind vom Teilnehmer zu zahlen.

Wie beantrage ich Bildungsurlaub?

Die angemeldeten Teilnehmer_innen der Bildungsreise erhalten von der veranstaltenden Landesstiftung eine Anmeldebestätigung und den Anerkennungsbescheid der jeweiligen Landesbehörde. Beide Dokumente sind bei Beantragung der Freistellung dem Arbeitgeber vorzulegen. Der Antrag auf Freistellung soll dem Arbeitgeber spätestens sechs Wochen vor Beginn der Bildungsreise vorliegen. Nach Beendigung der Reise erhalten alle Teilnehmer_innen eine Bescheinigung, die dem Arbeitgeber auf verlangen vorzulegen ist.

Kontakt

Rückfragen zum Thema Bildungsreisen und Bildungsurlaub bei der RLS:

Andreas Merkens

Referent für politische Bildung / Studien- und Bildungsreisen

Rosa Luxemburg Stiftung / Bundesweite Arbeit / Regionalbüro Hamburg

Alstertor 20 / 20095 Hamburg

(040) 28003705

Andreas.Merkens@rosalux.org

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