Linke Influencer*innen

Studien und Weiterbildungsangebote für Linke in Sozialen Medien

Die politische Linke ist verständlicherweise skeptisch, was die Nutzung Sozialer Medien betrifft. Internetkonzerne verdienen Milliarden mit der Inwertsetzung von Emotionen und speichern dabei persönliche Informationen, die neben persönlichem Konsumverhalten auch politische Einstellungen umfassen. Dennoch gibt es eine Vielzahl von Beispielen für die erfolgreiche kritische Nutzung von Sozialen Medien von politischen Bewegungen und durch linke Influencer*innen.

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung versucht mit Studien die Vermessung von linken Praktiken und Projekten in den Sozialen Medien voranzubringen. Zunächst ist eine Studie zu Youtube entstanden, Analysen zu TikTok und Instagram entstehen momentan. Zudem bietet die Stiftung Weiterbildungsangebote für angehende linke Influencer*innen an und plant ca. 20 Seminare zu diesem Themenbereich.

Von Influencer*innen lernen

Die Linke und der Strukturwandel der Öffentlichkeit.

Was sie sagen, findet Gehör: Influencer*innen erobern in den sozialen Medien, auf YouTube, Twitter und Instagram ein Millionenpublikum. Viele von ihnen haben mittlerweile ein größeres Publikum als klassische Medien wie Tageszeitungen oder Radioprogramme. Neben Lifestyle und Klamauk geht es aber auch um harte Politik – das zeigte nicht zuletzt das Video «Die Zerstörung der CDU» von Rezo.

Was können linke Aktivist*innen und Politiker*innen von kritischen Influencer*innen lernen? Wie generieren sie Aufmerksamkeit, bauen sich eine Community auf und wie transportieren sie politische Botschaften? Das diskutierten der Moderator Tarik Tesfu, die Medienwissenschaftlerin Larissa Eberhart und der Ko-Autor der Studie «Von Influencer*innen lernen» Marius Liedtke. 

Eine Kooperationsveranstaltung der Linken Medienakademie (LiMA) und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Livestream-Aufzeichnung vom 17. März 2020.

Bisherige Workshops: