Gesprächskreis Geschichte

Ein Ort des Austausches und der Kooperation von kritischen Historiker_innen und historischen Bildner_innen.

Der Gesprächskreis berät und unterstützt die Rosa-Luxemburg-Stiftung bei ihrer geschichtspolitischen Arbeit. In den letzten Jahren brachte er mehrfach neue Themen, Sichtweisen und Methoden in die Bildungsarbeit der Stiftung ein. Er versteht sich ausdrücklich als Teil eines größeren Netzwerkes von Wissenschaft und sozialer Bewegung.

Thematisch widmet sich der Gesprächskreis dem gesamten Spektrum der Geschichte emanzipatorischer politischer Proteste und Bewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts (ArbeiterInnenbewegung, linke Parteien und Gruppen, neue soziale Bewegungen) wie auch der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus/europäischen Faschismus und Formen des antifaschistischen Widerstandes. Neben der Reflexion zeitgenössischer Geschichtspolitik spiegelt sich in seinen Debatten auch die Diskussion methodisch verschiedener Zugänge zur Geschichte (Biografien, Sozial- und Alltagsgeschichte, feministische Geschichte etc.).

Der Gesprächskreis gründete sich im Jahre 2006. Er ist im Historischen Zentrum Demokratischer Sozialismus angesiedelt und trifft sich halbjährlich. Die Koordination des Gesprächskreises liegt bei Bernd Hüttner. Hüttner hat seinen Arbeitsplatz in Bremen.

Geschichtspolitische Themen der Stiftung bei twitter: rls_history

Email-Verteiler

Die Mailingliste Kritische Geschichte [kg] ist eine nicht moderierte Mailingliste, auf der jeder und jede sich eintragen und Beiträge versenden können. Ihr Ziel ist die Vernetzung kritischer HistorikerInnen, politischer BildnerInnen und weiterer Aktive, die sich aus einem emanzipatorischen Anspruch heraus mit historischen Themen auseinandersetzen. Die Mailingliste ist 2002 aus dem ehemaligen Arbeitskreis Kritische Geschichte hervorgegangen und steht nicht unter redaktioneller oder sonstiger Verantwortung der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Die auf ihr geteilten Nachrichten, Nachfragen, Hinweise und Debatten erreichen knapp 200 Personen (Stand Mitte 2017).

Unter http://listi.jpberlin.de/mailman/listinfo/kg/ kann sie abonniert (und abbestellt) werden.

TeilnehmerInnen

Stand: 8. August 2017

Der Gesprächskreis Geschichte hat derzeit 52 Mitglieder.

Bini Adamczak, Berlin
Ist das unstete bündnis zänkischer gespenster (bspw. dekonstruktivistischer feminismen und orthodoxer wertkritik), unerwünschter erbschaften und nächtlicher reproduktionsläufe. ist die autorin von «kommunismus. kleine geschichte wie endlich alles anders wird» (2004) und «gestern morgen. über die einsamkeit kommunistischer gespenster und die rekonstruktion der zukunft» (2007). wurde von der rosa luxemburg stiftung bei einem promotionsprojekt zur affektgeschichte der russischen revolution gefördert. 

Bernd Barenberg, Köln
Tätig in der Jugendarbeit. Ehemaliger Bildungsreferent der rls NRW, Arbeitsschwerpunkte: '40 Jahre 1968', soziale Bewegungen, Marxlektüre sowie die Website http://ag68.twoday.net/

David Bebnowski, Berlin
Promotionsstipendiat der RLS am Zentrum für Zeithistorische Forschungen Potsdam mit dem Projekt „Die Neue Linke und die Theorie. Attraktivität und Bedeutungsverlust sozialtheoretischer Ideen im Spiegel der Zeitschriften PROKLA und Das Argument". Ein weiterer Forschungsschwerpunkt neben der Geschichte der Neuen Linken ist die Entstehung und Entwicklung der Alternative für Deutschland (AfD). Redakteur von Arbeit. Bewegung. Geschichte.

Vera Bianchi, Hamburg
Historikerin, Promotionsstipendiatin der RLS. Doktorandin an der TU Dresden über zwei anarchosyndikalistische Frauengruppen in der Zwischenkriegszeit, den Syndikalistischen Frauenbund in Deutschland und die Mujeres Libres (Freie Frauen) im Spanischen Bürgerkrieg. Interessensgebiete: Frauengeschichte, soziale Bewegungen im 19. und 20. Jahrhundert, Spanischer Bürgerkrieg.

Dr. Peter Birke, Göttingen
Promotion zu wilden Streiks in der BRD und Dänemark (Frankfurt 2007). Redakeur von Sozial.Geschichte Online. Zeitschrift für historische Analyse des 20. und 21. Jahrhunderts. Vertrauensdozent der RLS. Arbeitsgebiete: Geschichte sozialer Bewegungen und Geschichte von Arbeitskämpfen.

Susanne Boehm, Hannover
Historikerin, geb. 1982, arbeitet seit 2012 als Lehrende in der Geschlechtersoziologie (Bielefeld). Themenschwerpunkte: Frauengesundheitsbewegung, Frauenbewegung(en) allgemein, Intersektionalität, Erzählte Geschichte (und Methodenkritik dabei),
Kritische Theorie, Klassismuskritik. Ehem. Promotionssipendiatin der RLS. Dissertationsthema: "Kritik und Selbstbestimmung? Ein Projekt der Frauengesundheitsbewegung in der historisch-soziologischen Befragung."

Dr. Marcel Bois, Hamburg
Historiker, ehemaliger Promotionsstipendiat der RLS, Dissertation Kommunisten gegen Hitler und Stalin. Die linke Opposition der KPD in der Weimarer Republik. Eine Gesamtdarstellung (Essen 2014). Derzeit Habilitation zum Thema Küche, Karriere und Kommunismus. Das Jahrhundertleben der Architektin Margarete Schütte-Lihotzky (1897-2000), gefördert von der Gerda-Henkel-Stiftung. Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum. Themenschwerpunkte: Historische Kommunismusforschung, KPD in der Weimarer Republik, Geschichte der Arbeiterbewegung und anderer sozialer Bewegungen.

Dr. Stefan Bollinger, Berlin
Politikwissenschaftler, Doz. Dr.sc.phil.; Stellvertr. Vorsitzender Helle Panke e.V. (Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin), Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand DIE LINKE, Mitglied der Leibniz-Sozietät. Lehrbeauftragter an der FU Berlin.

Dr. Cornelia Domaschke, Berlin
Mitarbeiterin der RLS für historisch-biografisches Lernen, Arbeitsgebiete: Arbeit mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen zum Nationalsozialismus und zur Nachkriegszeit.

Veronika Duma, Österreich/Deutschland
Historikerin und Dissertantin am Institut für Geschichte der Universität Wien. Schreibt an einer Biografie zu der österreichischen Sozialdemokratin Rosa Jochmann. Arbeitsbereiche: Frauen- und Geschlechtergeschichte, Geschlecht und Krise in der Zwischenkriegszeit, Austrofaschismus, Nationalsozialismus und Widerstand. Mehr: http://www.univie.ac.at/Geschichte/htdocs/site/arti.php/91014

Jule Ehms, Leipzig
Philosophie- und Geschichtsstudium in Halle, Wien und Notre Dame. Stipendiatin im Promotionskolleg der RLS mit einer Forschung zur Geschichte des Anarcho-Syndikalismus. Interessensschwerpunkte: Geschichte und Theorie der ArbeiterInnenbewegung, marxistische Philosophie und Epistemologie.

Henning Fischer, Berlin
2016 Abschluss der Dissertation zur Geschichte der Lagergemeinschaft Ravensbrück, dabei unter anderem durch ein Stipendium der RLS unterstützt. Ist in der politischen Jugendbildung und im AutorInnenkollektiv Loukanikos aktiv. 2015 erschien der Sammelband History is unwritten. Linke Geschichtspolitik und kritische Wissenschaft. Ein Lesebuch.

Dr. Alexandre FroidevauxBerlin
Ehemaliger Promotionsstipendiat der RLS. Dissertation: Gegengeschichten oder Versöhnung? Er­innerungskulturen und Geschichte der spanischen Arbeiterbe­wegung vom Bürger­krieg bis zur Transi­ción (1936-1982), Verlag Graswurzelrevolution, Heidelberg 2015. Weitere Interessensgebiete: jüngste deutsche Geschichte (DDR, NS u. a.), linke Bewegungen, Faschismus. Zur Person bei clio-online.

Teresa Gärtner, Bielefeld/Jena
Historikerin. Promoviert an der Universität Bielefeld zur kritischen Narration einer "Geschichte von Unten" (mit einer geschichtstheoretischen Perspektive auf geschichtskulturelle Diskurse); Studium in Jena und Alicante; tätig in der historischen und politischen Bildungsarbeit. Interessensgebiete: Geschichtstheorie/Geschichtsdidaktik/Geschichtskultur, Geschichte der Non-Aligned Movement, Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert.

Dr. Muriel González Athenas
Historikerin. Forschungsschwerpunkte: Geschlecht, Arbeit, Feministische Epistemologie, Methoden der Geschichtsforschung, Kritische Geographie. Habilitiert z.Zt. in Köln zum Thema "Europa Geographien am Ende der Frühen Neuzeit". Verortet sich politisch in der feministischen autonomen Bewegung. Aktivistin in antirassistischen und antifaschistischen Netzwerken. Hat 2013 auf Spanisch eine Neuauflage des SCUM Manifest veröffentlicht und andere, ähnliche Werke übersetzt. Leitet eine Frauen-Kung-Fu Schule und lebt seit 35 Jahre in Deutschland und seit 15 Jahren in einem Frauenkollektiv.

Sarah Graber-Majchrzak, Berlin
Historikerin, Promotionsstipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung mit dem Thema: Vergleich der Arbeitsbeziehungen in der Werftindustrie in Polen und der BRD in den 1970er und 1980er Jahren. Assoziiert am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) Potsdam und Mitarbeiterin im internationalen Forschungsprojekt: "In the Same Boat? Shipbuilding and shiprepair workers: a global labour history 1950-2010 (am IISG Amsterdam).

Florian Grams, Hannover
Historiker. Doktorand an der Leibniz-Universität Hannover mit einer Arbeit zu den pädagogischen Positionen von Edwin Hoernle. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind die Geschichte der Arbeiterbewegung, der Pädagogik, sowie der Eugenik und der Behindertenbewegung.

Duygu Gürsel, Berlin
Soziologin, Doktorandin an der Humboldt-Universität zu Berlin, Promotionsstipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Thema: "Die Andere 'Gastarbeiter_innen' Geschichte: Flucht aus der Fabrik in die Selbständigkeit“. Mitherausgeberin des Sammelbands Wer MACHT Demokratie? Kritische Beiträge zu Migration und Machtverhältnissen (Münster 2013).

Dr. Marcus Hawel, Berlin
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studienwerk der RLS, Mitherausgeber der Online-Zeitschrift  Sozialistische Positionen, Mitarbeit im Koordinierungskreis der Loccumer Initiative Kritischer WissenschaftlerInnen, Mehr zur Person unter www.marcushawel.de

Dr. Richard Heigl, Regensburg
Historiker. Ehem. Stipendiat der RLS. Mitbetreiber der Website kritische-geschichte.de. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind die Geschichte sozialer Bewegungen, Historiographiegeschichte, Theorie und Methode der Geschichtswissenschaft. Dissertation zu Wolfgang Abendroth (Hamburg 2007).

Mareen Heying, Bochum
Historikerin. Promotionsstipendiatin der RLS mit einer Arbeit zu Hurenbewegungen in einem deutsch-italienischen Vergleich, 1975-2002. Forscht außerdem zu antifaschistischem Widerstand gegen den Nationalsozialismus. 2014 wurde ihr Buch über den Alltag der Kommunistin Klara Schabrod während des deutschen Faschismus publiziert.

Mario Hesselbarth, Jena
Mitglied der Rosa Luxemburg Stiftung Thüringen und u.a. Leiter der AG Geschichte beim Landesvorstand der LINKEN Thüringen. Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand DIE LINKE.

Anke Hoffstadt, Düsseldorf
Historikerin, forscht im Themenbereich "Nationalsozialismus und Erster Weltkrieg" vor allem zu Soldatenverbänden in der Weimarer Republik, zu Militärsoziologie und Geschichte soldatischer Männlichkeit sowie zu Erinnerungskulturen und Geschichtspolitiken zum Ersten Weltkrieg und NS. Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind außerdem: Geschichte der Konsumgenossenschaften im Ersten Weltkrieg, Psychiatriegeschichte nach 1945, Dis-/Ability History und queer-feministische Theorie. Arbeitet in der historisch-politischen Bildung.

Dr. Ralf Hoffrogge, Berlin/Bochum
Ruhr-Universität Bochum, Habilitationsstipendiat der RLS mit dem Projekt "Arbeit in der Krise - Gewerkschaftliche Krisendeutungen und Krisenpolitik in Deutschland und Großbritannien". Forschungsschwerpunkte neben der Gewerkschaftsgeschichte sind Historische Kommunismusforschung sowie Biographien der deutschen Arbeiterbewegung. Jüngste Veröffentlichung: "Werner Scholem - eine politische Biographie (1895-1940)". Weitere Publikation: "Sozialismus und Arbeiterbewegung in Deutschland (Von den Anfängen bis 1914)".

Bernd HüttnerBremen
Politikwissenschaftler, Referent für Zeitgeschichte und Geschichtspolitik der Rosa Luxemburg Stiftung. Koordinator des Gesprächskreises seit dessen Gründung 2006. Bis 2012 Leiter des Regionalbüros Bremen der RLS. Gründer des Archiv der sozialen Bewegungen Bremen. Interessengebiete: Geschichte und Geschichtsschreibung der neuen sozialen Bewegungen und der undogmatischen Linken, freie Archive der sozialen Bewegungen, Global Labour History, künstlerische Avantgarden und Netzwerke vor 1933. Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand DIE LINKE und des Internationalen wissenschaftlichen Beirates der ITH - International Conference of Labour and Social HistoryMehr zur Person.

Dr. Christoph Jünke, Bochum
Historiker. Politischer Publizist und Vorsitzender der Leo Kofler-Gesellschaft e.V. (www.leo-kofler.de). Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit liegen in der Zeitgeschichte und der politischen Ideengeschichte, speziell der Geschichte und Theorie der Arbeiterbewegung und des Sozialismus.

Prof. Dr. Mario Kessler, Berlin/Potsdam
Geb. 1955 in Jena, Studium in Jena und Leipzig, 1979 Diplomhistoriker, 1982 Dr. phil. in Leipzig, 1990 Habilitation an der Akademie der Wissenschaften in Berlin. Zahlreiche Bücher in deutscher und englischer Sprache zu den Themen: Arbeiterbewegung, Antisemitismus, Exil nach 1933, Historiographie-Geschichte.  Politische Funktionen: Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand DIE LINKE, Mitglied der Historischen Kommission des Landesverbandes Berlin, Mitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Landesstiftung Sachsen, Beiratsmitglied der Rosa Luxemburg Stiftung Brandenburg.

Dr. Gregor Kritidis, Hannover/Magdeburg
Promotion zum Dr. phil. 2007 über die linkssozialistische Opposition in der Ära Adenauer. Seit 2016 Geschäftsführer der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt. Redakteur des online-Magazins sozialistische Positionen.

Dietmar LangeBerlin
Historiker und Promotionsstipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung zum Thema: "Streikbewegungen in Italien und der Bundesrepublik Deutschland 1968 - 1973". Mitglied im Vorstand des Förderverein für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung und Redakteur von Arbeit. Bewegung. Geschichte. Themenschwerpunkte sind die Geschichte und Theorie der Arbeiterbewegung und sozialer Bewegungen im 20. Jahrhundert.

Sarah Langwald, Bochum
Historikerin. Studium der Geschichte, Politikwissenschaften und Germanistik an den Universitäten Tübingen und Jena. Stipendiatin im Promotionskolleg der RLS (am Institut für soziale Bewegungen, Bochum) mit einer Arbeit zu Protesten gegen staatliche Repression und Überwachung in Westdeutschland in den 1950er und 1960er Jahren.

Dr. Christiane Leidinger, Düsseldorf/Berlin
Politikwissenschaftlerin. Interessensschwerpunkte mit historischem Bezug: Geschichte und Politische Soziologie Alter und Neuer sozialer Bewegungen, speziell Protestgeschichte; politische Frauenbiographien; Medien(ökonomie)geschichte; Co-Administratorin von lesbengeschichte.de; Buch-Publikationen: „Medien – Herrschaft – Globalisierung“ (2003), „Johanna Elberskirchen 1864-1943“ (2008), Zur Theorie politischer Aktionen (2015), Co-Herausgeberin von „In Bewegung bleiben“ (2007) und des Handbuchs der Alternativmedien  (2011); langjährige Lehrbeauftragte an verschiedenen Hochschulen; derzeit Vertretungsprofessur für Geschlechtersoziologie in Düsseldorf.

Dr. Constance Margain, Lyon (F)
Historikerin. Ehemalige Promotionstipendiatin der RLS. Themenschwerpunkt: Geschichte der Komintern und der Profintern, Prosopographie, kommunistischer Widerstand, Geschichte der Shoah.

Felix Mattheis, Hamburg
Historiker. Mitglied und Stipendiat des Doktorandenkollegs Geisteswissenschaften an der Universität Hamburg. Untersucht in seinem Dissertationsprojekt die Rolle Hamburger und Bremer Handelskaufleute im besetzten Polen während des Zweiten Weltkriegs.

Christiane Mende, Berlin
Historikerin, Doktorandin an der Universität Potsdam, Themenschwerpunkte: Geschichte der Migration und des Rassismus sowie des kollektiven Wirtschaftens im 20. Jahrhundert.

Yves Müller, Berlin
Historiker, arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Hamburg und promoviert über " Die nationalsozialistische Sturmabteilung (SA) und der ‚politische Soldat’ im Krieg – Gewalt und Konstruktion von Männlichkeit“. Ehemaliger Studienstipendiat der RLS; betreibt nebenbei historische Bildungsarbeit und beschäftigt sich mit Fragen des Neonazismus/extreme Rechte. Mitherausgeber von 'Was ein rechter Mann ist..." Männlichkeiten im Rechtsextremismus (2010) sowie Bürgerkriegsarmee. Forschungen zur nationalsozialistischen Sturmabteilung (SA)(2013).

Dr. Detlef Nakath, Berlin
Historiker. Mitglied des Vorstandes der RLS. Ehemaliger Geschäftsführer der RLS Brandenburg. Arbeitsgebiete: Außenpolitik, Beziehungen DDR-BRD.

Dr. Dieter Nelles, Wuppertal
Sozialwissenschaftler, Promotion zum Widerstand der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF). Vertrauensdozent der RLS. Arbeitsgebiete: Widerstand und Exil der deutschen Arbeiterbewegung, Geschichte des Anarchosyndikalismus.

Dr. Gisela Notz, Berlin
Sozialwissenschaftlerin, wissenschaftliche Referentin im Historischen Forschungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung in Bonn (1979 – 2007), Redakteurin der beiträge zur feministischen theorie und praxis (1983 – 1997), jetzt freiberuflich tätig, Redakteurin von Lunapark21. Arbeitsschwerpunkte: Geschichte der  ArbeiterInnenbewegung, der Alternativen Ökonomie, historische Frauenforschung insbes. historische FrauenbiografienGeschichte der Familie, der Frauenarbeit, der Frauenpolitik und der ersten und Neuen Frauenbewegung.

Dr. Salvador Oberhaus, Wuppertal
Historiker. Mitarbeiter der RLS für Kommunalpolitik. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der RLS NRW und Vertrauensdozent des Studienwerkes der RLS. Interessensgebiete: Deutsche Geschichte und (Post-) Kolonialismus, speziell Deutsch-Südwestafrika.

Dr. Gottfried Oy, Frankfurt/Main
Soziologe und Autor. Mitherausgeber des Handbuch der Alternativmedien 2011/12 und von Die Schärfe der Konkretion Reinhard Strecker, 1968 und der Nationalsozialismus in der bundesdeutschen Historiografie. Interessensgebiete: 1968; neue soziale Bewegungen, (Gegen-) Öffentlichkeitskonzepte sozialer Bewegungen. Redakteur von Sozial.Geschichte Online.

Dr. Dominik Rigoll, Berlin
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF) (mehr) und Vertrauensdozent der RLS.

Anna Schiff, Bochum
Historikerin. Mitarbeiterin Online-Redaktion RLS NRW. Hat in Bochum und Istanbul
Geschichte und Gender Studies studiert. Promoviert zur psychiatrischen
Erforschung weiblicher jugendlicher Devianz von der Weimarer Republik
bis in die Nachkriegszeit. Interessensschwerpunkte: Frauen- und
Geschlechtergeschichte, Psychiatriegeschichte, Geschichte der
Frauenbewegungen.

Daniela Schmohl, Leipzig
Historikerin, Studium an der Universität Leipzig, derzeit Arbeit an der Dissertation zu sozialen Milieus in Breslau in der ersten Hälfte des 20. Jh. an der Universität Jena, beruflich u.a. in Leipzig in der historisch-politischen Jugendbildung tätig.

Dr. Uwe Sonnenberg, Berlin
Historiker. Mitarbeiter der RLS. Ehemaliger Promotionsstipendiat der RLS - mit einer Arbeit zur Geschichte des linken Buchhandels in der Bundesrepublik. Z.Zt. assoziiert am Zentrum für zeithistorische Forschung (ZZF) in Potsdam. Engagiert im Willi-Münzenberg-Forum. Vertrauensdozent der RLS.

Dr. Gerd-Rüdiger Stephan, Berlin
Historiker. Leiter des Bereichs "Finanzen – IT – Zentrale Aufgaben" der RLS.

Prof. Dr. Reiner Tosstorff, Frankfurt/Main
Aktiv in der Rosa Luxemburg Stiftung Hessen, lehrt an der Uni Mainz, Autor. Themengebiete: Historische Kommunismusforschung, Geschichte der internationalen Gewerkschaftsbewegung und der Internationalen Arbeitsorganisation sowie die spanische Sozialgeschichte des 19. und 20. Jahrhundert. Mitglied der Historischen Kommission beim Parteivorstand DIE LINKE.

Dr. Florian Weis, Berlin
Historiker, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der RLS. Geschichtspolitische Schwerpunkte: Neure britische und deutsche Geschichte, speziell Arbeiterbewegung (Labour Party), Nationalsozialismus, Parteien, politische und internationale Geschichte.

Dr. Florian Wilde, Berlin
Historiker M.A., ehemaliger Promotionsstipendiat der RLS, Promotion zu "Ernst Meyer - vergessene Führungsfigur des deutschen Kommunismus. Eine politische Biographie" (PDF). Mitglied des Sprecherrates der Historischen Kommission beim Parteivorstand DIE LINKE. Referent für aktivierende Gewerkschaftsarbeit am IfG der RLS.

Sebastian Zehetmair, Berlin
Historiker. Geboren 1976. Promoviert zur Regionalgeschichte der kommunistischen Arbeiterbewegung in der „Ordnungszelle Bayern“. Ehemaliger Stipendiat der rls. Interessensgebiete: Sozial- und Kulturgeschichte der Arbeiterbewegung im 20. Jahrhundert, Ideengeschichte des Sozialismus, sozialdemokratische Geschichtspolitik, Sozial- und Kulturgeschichte des Ersten Weltkriegs.

 

Kontakt

Rolle Persondetails
Referent für Zeitgeschichte und Geschichtspolitik Bernd Hüttner
E-Mail: bernd.huettner@rosalux.org
Telefon: (0421) 79477261