Europa

Schwerpunkte der Stiftung in der EU

Der von der Stiftung geförderte Dialog verschiedener linker Kräfte aus Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft aus Europa, soll die Bedingungen für eine solidarische Politik in der Europäischen Union verbessern. Der Erfahrungsaustausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren wird gefördert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung einer kritischen linken Öffentlichkeit. Die Finanz- und Wirtschaftskrise sowie die Strategien der EU zur Krisenüberwindung liefern das Spannungsfeld für den internationalen Dialog und die durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung vertretenen Positionen. Die negativen Auswirkungen der Systemkrise, deregulierter Märkte oder eines grünen Kapitalismus auf soziale Strukturen, Klimaschutz, Energiewende, Ernährungssicherheit und internationale Stabilität machen Widerstand und alternative Entwürfe innergesellschaftlicher und internationaler Entwicklung notwendig.
Die Rosa-Luxemburg-Stiftung greift die skizzierten Entwicklungen auf und setzt sich zusammen mit über 20 verschiedenen Partnerorganisationen in Europa dafür ein:

  • Soziale Gerechtigkeit und Zugang zu Bildung für alle zu schaffen,
  • Nachhaltige Entwicklung und Umweltschutz zu fördern,
  • Information und Dialog zwischen staatlichen, wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Akteuren zu stärken.

Einen weiteren Schwerpunkt legt das EU-Referat auf die Mitarbeit im linken europäischen Netzwerk für alternatives Denken und politischen Dialog transform!europe. Als Mitglied des Vorstandes beteiligt sich die Rosa-Luxemburg-Stiftung bei der Koordinierung und Umsetzung europaweiter politischer Bildungsaktivitäten dieses Zusammenschlusses 22 europäischer Forschungs- und Bildungseinrichtungen.

Über 40 KollegInnen in Berlin und in den europäischen Büros der Stiftung planen und realisieren Projekte, Veranstaltungen, Bücher, Broschüren und Studien zu Europa, zur Europäischen Union in allen ihren Ausprägungen und zu europäischen Themen. Die Koordinierung der europapolitischen Arbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung ist beim Referat «EU, UNO und OECD» in Berlin angesiedelt. 


 Themenseite zur Region Europa

Schwerpunkte der Stiftung in Osteuropa

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung engagiert sich seit Beginn ihrer internationalen Tätigkeit im Jahr 2000 mit unterschiedlichen politischen Bildungsprojekten in der Region Osteuropa. Die ersten Regionalbüros wurden 2003 in Warschau und Moskau eröffnet. Das Warschauer Büro ist für die Länder Mitteleuropas zuständig und trägt durch zahlreiche Eigenmaßnahmen und Kooperationsprojekte mit lokalen Partnerorganisationen zur Entfaltung eines kritischen zeitgenössischen Gesellschaftsdiskurses in den Ländern des Baltikums, in Polen, Tschechien, der Slowakei und Ungarn bei.

Das Moskauer Büro koordiniert die Arbeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung in den postsowjetischen Ländern Russland, Belarus, Moldawien, Ukraine, Kasachstan, Georgien, Aserbaidschan, Armenien, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan.

Für die Region Südosteuropas ist seit Ende 2010 das Regionalbüro Belgrad zuständig, wiewohl Partnerschaften mit lokalen Organisationen schon seit 2002 bestehen. Zu den Schwerpunktländern des bildungspolitischen Engagements der Rosa-Luxemburg-Stiftung zählen Serbien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Rumänien, Kroatien und Makedonien. In Zukunft soll die Arbeit des Belgrader Büros noch weiter in der Region auf Slowenien, Montenegro und Albanien ausgeweitet werden.
Im Mittelpunkt des Engagements der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Osteuropa stehen Projekte,

  • die Jugendlichen Möglichkeiten für politisches Engagement und Interessenvertretung eröffnen,
  • die sich für soziale Gerechtigkeit und die Stärkung der Rechte von abhängig Beschäftigten einsetzen,
  • die Gleichberechtigung von Frauen im öffentlichen wie im privaten Leben fördern,
  • die Ausgrenzung und Diskriminierung von gesellschaftlichen Minderheiten überwinden wollen,
  • die Alternativen zu einer auf das Militärische fixierten Sicherheitspolitik entwickeln wollen,
  • die sich kritisch mit der Vergangenheit auseinandersetzen und zur Formulierung einer zeitgemäßen linken Politik beitragen.

Referat Europa

Rolle Persondetails
Leiterin Referat Europa Johanna Bussemer
Telefon: +49 (0)30 44310-432
Raum: 521.1
Referent Europa Ivo Georgiev
E-Mail: ivo.georgiev@rosalux.org
Telefon: +49 (0)30 44310-446
Raum: 523
Referentin Europa, Projektmanagerin Mittel- und Osteuropa Wenke Christoph
E-Mail: wenke.christoph@rosalux.org
Telefon: +49 30 44310 297
Raum: 520
Projektmanagerin Südosteuropa Dorit Riethmüller
E-Mail: dorit.riethmueller@rosalux.org
Telefon: +49 (0)30 44310-414
Raum: 522
Projektmanagerin Europa Franziska Albrecht
E-Mail: franziska.albrecht@rosalux.org
Telefon: +49 (0)30 44310-520
Raum: 520
Projektmanagerin Zentralasien, Russland und Ukraine Leysan Kalimullina
E-Mail: leysan.kalimullina@rosalux.org
Telefon: +49 30 44310 433
Raum: 443