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Öl, der blinde Fleck der Klimapolitik

Klimakonferenz im Ölstaat
Vom Ausstieg aus fossilen Brennstoffen ist die Weltgemeinschaft weit entfernt – und in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird das Klima nicht gerettet werden.

Inmitten von Energie- und Klimakrise sind fossile Brennstoffe das Objekt heftiger Debatten. Um die Frage, wie ehemalige Kohleregionen umgebaut werden sollen, wird in Deutschland und anderswo heftig gerungen – der Ausstieg aus der Kohle ist in Deutschland beschlossene Sache. Und auch gegen den Ausbau der Gasinfrastruktur, vor allem in Form von LNG-Terminals an den deutschen Küsten, regt sich heftiger Widerstand. Nur über Öl wird kaum gesprochen. Dabei boomt Öl – es ist weiterhin weltweit die wichtigste Energiequelle und der meist genutzte fossile Brennstoff; über 35 Prozent der Energie weltweit wird durch Öl gewonnen, etwa ebenso groß ist der Anteil in Deutschland. Die Nutzung von Öl trägt maßgeblich zur globalen Erwärmung bei, und Ölförderung hat oft dramatische Folgen für die Regionen, in denen sie stattfindet, und die Menschen, die dort leben. Wie kaum ein anderer Rohstoff ist Öl zudem verknüpft mit politischer Macht und Geopolitik – ein Aspekt, der auch eine Rolle spielen wird, wenn die Klimakonferenz diesen Dezember in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfindet.

 

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